Trail-Logistik 2.0 – Mein DIY-Umbau für den E-Bike-Transport

Lösung für 4 E-Bikes

flexibel für lange Reisen

Wer kennt das? Man will mit der Familie zum Biken, aber die Räder irgendwo vernünftig unterzubringen, ist jedes Mal ein logistischer Albtraum. Auf dem Auto-Heckträger wird’s bei vier E-Bikes mit dem Gewicht und der Breite schnell haarig. Also musste eine Lösung her, die einfach funktioniert. Mein Projekt: Einen Stema 850 Vario zum dedizierten E-Bike-Shuttle umbauen. Den Anhänger hab ich mir bei OBI geholt und mir die wichtige 100 km/h Plakette besorgt. Niemand will mit 80 km/h stundenlang über die Autobahnen zuckeln.

Das Ziel war ein System, dass ich jedes mal auf die gleiche Arte nutzen kann ohne alles mit 200 Verzurrgurten zusammen fummeln zu müssen und trotzdem auch mal 800km Autobahn schafft.

Aluprofile für den Rahmen

Gewicht und Erweiterbarkeit im Blick

Ich wollte ein System, das hält. Also habe ich mich für Aluprofile entschieden. Die Basis dafür bilden die vorhandenen Schraubpunkte der Ladefläche. Ich habe das komplette Profil-Gerüst fest mit der Bodenplatte verschraubt, um eine Basis zu schaffen, die auch auf holprigen Wegen nicht den Geist aufgibt. Zusätzlich habe ich Fahrradhalterungen für Wohnmobile eingebaut um die Bikes zentral zu fixieren.

Stabilität: Die Konstruktion aus den Profilen bietet nicht nur den Rahmen für die Bikes, sondern sorgt auch dafür, dass die Fahrräder im Anhänger sicher stehen, ohne sich gegenseitig zu ramponieren.

Der Clou: Das Nutensystem. Dadurch bin ich beim Verzurren der Bikes völlig frei. Egal welcher Rahmen, egal welcher Lenker – ich kann die Verzurrpunkte genau dort setzen, wo ich sie brauche.


Einladen leicht gemacht

Der Aufbau ist so konzipiert, dass ich die Bikes einfach „hintereinander weg“ einladen kann.

  1. Bike 1: Lenker „einklappen“, rein in den Stema, Hinterrad in die vorgesehene Führung, kurz fixiert.
  2. Bike 2, 3 & 4: Genau das gleiche Spiel. Dadurch, dass die Halterungen modular und stabil sind, stehen die Räder wie an der Schnur gezogen nebeneinander. Kein Wackeln, einfach nur sicher verpackt. Am Ende ein paar Gurte um die Bikes zu fixieren. Fertig!

Das Ziel war eine „Set it and forget it“-Lösung. Wenn wir morgens losfahren, will ich die Klappe aufmachen, die Räder reinrollen, festzurren und ab dafür. Genau das bietet mir dieser Umbau jetzt.

Fazit für die Schrauber

Der Stema 850 Vario ist nach dem Umbau ein echtes Arbeitstier geworden. Das Konzept mit den Aluprofilen hat sich absolut bewährt: Es ist leicht, extrem stabil und durch die Nuten flexibel genug für jeden Bike-Typ. Wer viel mit dem Bike-Fuhrpark unterwegs ist, für den ist so ein „Stema-Upgrade“ eine richtig geile DIY Lösung.

Wenn ihr Fragen zur Konstruktion habt oder wissen wollt, wie ich das mit den Schraubpunkten gelöst habe, haut einfach in die Tasten.

Ride on!

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